Zwerggarnelen

Garnelen sind faszinierende Tiere. Sie lassen sich Problemlos schon in kleinen Aquarien pflegen und finden somit schon in der kleinsten Ecke ihren Platz. Ab zwanzig Liter kann man sie bereits in einer Gruppe von 10 Tieren halten. Bevor man das Aquarium einrichtet, sollte man sich über die zu haltende Art informieren. Grundsätzlich kann man hier zwischen den Gattungen Neocaridina und Caridina unterscheiden.

Pflege für Zwerggarnelen

Die Neocaridina Arten sind in den meisten Fällen sehr gut für Anfänger geeignet. Man bekommt sie in sehr vielen Farbvarianten. Von kräftigem Gelb, über sattem Orange bis zu tiefblau. An die Wasserwerte legen die Neocaridina nicht sehr hohe Ansprüche. Meist reicht Leitungswasser völlig aus. Trotzdem schadet es nicht sich bei den Stadtwerken über die Wasserwerte zu informieren. Denn Leitungswasser ist nicht gleich Leitungswasser. Eine Heizung wird nur im Notfall benötigt da man sie bei Zimmertemperatur halten kann.
Zwischen 21 °C und 23°C fühlen sie sich am wohlsten. Die Einrichtung des Aquariums ist in der Regel immer Geschmackssache.  Natürlich sollte man weitestgehend auf Kunststoff Dekoration verzichten. Einige echte Pflanzen oder Moose, ein paar Steine oder Wurzeln und feinen Bodengrund reichen meist schon aus. Den richtigen Filter und die passende Beleuchtung sollten natürlich nicht fehlen. Hierzu sollte man sich im Fachhandel beraten lassen. Als Nahrung dient in erster Linie Laub und Algenaufwuchs. Natürlich geht auch alles gängige Fischfutter oder spezielles Garnelenfutter. Hier sollte man aber Testen an welches Futter die Tiere am liebsten gehen. Welches Laub von welchem Baum oder Strauch genommen werden kann, findet man im Internet.

Caridina Zwerggarnelen

Diese Gattung wird bis auf ein paar Ausnahmen fast immer auf Osmosewasser gehalten. Die bekannteste Caridina Art, die Amanogarnele, Caridina multidentata (ehem. Japonica) kann auf Leitungswasser gehalten werden obwohl es eine Caridina Art ist. Bei den meisten anderen Caridina arten wird Osmosewasser mit speziellem Mineralsalz auf gesalzen. Man benötigt dazu ein Leitwertmessgerät, welches den Salzgehalt im Wasser misst. Viele Halter und Züchter halten ihre Tiere auf einen Leitwert von ca. 250 bis 300 ms (Micro Siemens) Neben dem Osmosewasser ist der Bodengrund ein weiterer Unterschied zu den Neocaridina. Hier wird sogenannter Soil verwendet. Soil Bodengrund besteht aus verschiedenen Arten von gebrannten Erden und Mineralien. Er reichert das Wasser mit Huminstoffen an und senkt den pH-Wert auf einen für die Caridina Arten notwendigen Wert. In der Regel 6,0-6,5 je nach Ausgangswasser. Ansonsten ist die Haltung wie bei den Neocaridina. Temperatur, Futter und Einrichtung.

Futterauswahl

Hier aber eine kleine Auflistung:

  • Walnusslaub: Frisch überbrüht als Frischfutter
  • Ahornlaub: braunes Herbstlaub als Dauerfutter
  • Kernobst: Apfel, Süßkirsche, Mirabelle / braunes Herbstlaub als Dauerfutter
  • Beerenobst: Brombeere, Himbeere / grün überbrüht als Frischfutter

Neben den aufgeührten Laubsorten welche man Problemlos füttern kann, gibt es natürlich noch zahlreiche spezielle Futtersorten.

Für uns eines der besten Garnelenfutter auf dem Markt ist von der Firma TIMA die Garnelenpaste. Wir haben 2 Sorten im Programm. Einmal die Paste „Basic“ und dann noch die Paste „Gravid“.
TIMA Basic ist eine feine Paste und als Hauptfutter für die Garnelen und die dazugehörige Mikrofauna konzipiert.
TIMA Garnelenpaste Gravid löst sich sehr langsam durch die Bearbeitung der Aquarienbewohner auf und gibt der Garnele die Energie, die zur Eifleckbildung nötig ist.

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