Süßwassergarnelen (Atyidae) gehören zu den Zehnfußkrebsen (Decapoda). 
Einige Gattungen haben sich auch an ein Leben im Brackwasser angepasst. 
Mit 433 Arten ist es die Artenreichste Familie der im Süßwasser lebenden Garnelen. 
Zwerggarnelen sind kleine bis mittelgroße Krebstiere, 
von denen auch Arten aus der Gattung Atya (Fächergarnelen) bis zu 12cm groß werden können.

Es gibt 2 Lebenszyklen bei den Süßwassergarnelen.
Viele Arten entwickeln gleich bodenlebende Jungtiere, welche in großen, dotterreichen Eiern heranwachsen. 
Die zweite Gruppe entlässt planktonisch lebende Larven aus sehr kleinen Eiern.
Auch wenn die Elterntiere im Süßwasser leben, wachsen die Larven meist in Brackwasser auf.

Süßwassergarnelen kommen in unterschiedlichsten Gewässerarten vor.
Man findet sie in Seen, Gebirgsbächen und sogar in Höhlengewässern.
Die meisten Süßwassergarnelen fressen abgestorbene bereits zerfallende Pflanzen und Tierreste.
Der Garnelenhalter kann dies sehr gut nachbilden in dem er von einheimischen Laubgehölzen 
bereits trockenes Laub in sein Aquarium gibt. 
Eine Liste der geeigneten Laubsorten findet man im Internet.

 

 

 

 

 

Schnecken gehören zur Tiergruppe der Mollusken (Weichtiere). 
Fast jeder von hat schon einmal in irgendeiner Form mit diesen Weichtieren Kontakt gehabt.
Auf der Wiese, im Gebüsch oder im Salat. Letzteres ist für den Koch etwas ärgerlich.
Die Bekanntesten sind hier wohl die Nacktschnecken, welche uns fast täglich am Wegesrand begegnen.

Wir Hobbyaquarianer sehen Schnecken aber viel Lieber im Aquarium als in unserem Salat.
Es gibt eine viel zahl von Süßwasserschnecken die sehr gut für unsere Aquarien geeignet sind.

Wir,  finden allerdings, das Schnecken keinesfalls aus einem Aquarium ganz verbannt gehören.
Sollten sich die Weichtiere wie zum Beispiel Blasen- oder Posthornschnecken zu stark vermehren,
liegt es meist an zu viel Futter.
Einfach bei jeder Fütterung weniger Futter ins Becken geben.

Vor dem Kauf sollte man sich aber auf jeden Fall Informieren wie man seine neuen Pfleglinge halten muss.
Dies ist Wichtig, da es Arten gibt wie zum Beispiel die Anthrazit Napfschnecke (Neritina pulligera),
die dringend Algenaufwuchs zur Ernährung benötigen. Gerade bei Neueinrichtungen fehlt dieser Bewuchs.
Bis es dann soweit ist, sind die Schnecken, meist Importtiere,  verhungert.

Es gibt aber auch für den Bodengrund im Aquarium nützliche Schnecken die wie Regenwürmer diesen durchgraben,
ihn auflockern und abgestorbene Wurzeln fressen. Durch das auflockern sorgen die Schnecken für ein gesundes Pflanzenwachstum.
Als Beispiel kann man die Indische/Malaiische Turmdeckelschnecke (Melanoides tuberculata) nennen.

Schnecken sind nicht nur schön anzuschauen, sie sind auch ein wichtiger Teil des Ökosystems.
Sie fressen abgestorbene Pflanzenreste, vertilgen Futterreste von Fischen und halten das Aquarium teilweise frei von Algen.

Man kann man sagen das Süßwasserschnecken in ein Aquarium gehören.
Vorausgesetzt die Haltungsbedingungen passen zur jeweiligen Art. 

Die Gattung Cambarellus (Zwergflusskrebse) gehört zur Familie der Cambaridae.
Durch ihre geringe Größe von maximal 40mm bei den weiblichen und 30mm bei den männlichen Tieren,
wurden sie erst sehr spät von Naturforschern endeckt.
Sie konnten meistens in den weitmaschigen Reusen nicht gefangen werden.
Heute sind die Zwergflusskrebse ein fester Bestandteil in vielen Aquarien.
Am Bekanntesten ist der orangefarbene "Cambarellus patzcuarensis sp. orange", kurz CPO.
Er ist eine farbvariante des gestreiften Mexikanischen Zwergflusskrebs. 
Der CPO erreicht eine Länge von 50mm wobei die Männchen meist mit 40mm etwas kleiner werden.

Den orangen Zwergflusskrebs sollte man Paarweise in Aquarien ab 60cm Kantenlänge halten. 
Die Temperatur sollte 21 bis 25 °C betragen.
Das Aquarium sollte auf jeden Fall mit vielen Versteckmöglichkeiten eingerichtet sein.

Der CPO sowie auch die meisten anderen Cambarellus Arten fressen so ziemlich alles 
was sie in die Scheren bekommen. 
Neben gängigem Garnelen- und Krebsfutter, benötigen sie viel mehr tierische Proteine als andere Arten.

 

   
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